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Warum ist Abnehmen so schwierig?

Adipositas ist die häufigste chronische Erkrankung im westlichen Lebensumfeld, mit schwerwiegenden metabolischen, kardiovaskulären und psychosozialen Folgen. Das therapeutische Repertoire hat sich fundamental verändert: GLP1-basierte Agonisten der neuen Generation erzielen Gewichtsreduktionen, die vor wenigen Jahren allein der bariatrischen Chirurgie vorbehalten waren. Für Ärzte ergibt sich eine klare Aufgabe: Adipositas als biologisch begründete chronische Erkrankung zu verstehen und entsprechend zu behandeln.
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Ultraverarbeitete Lebensmittel und kardiovaskuläres Risiko – die neue AHA-Position

Ultraverarbeitete Lebensmittel (ultra-processed foods, UPF) machen in westlichen Ländern einen erheblichen Teil der Energiezufuhr aus – in den USA schätzungsweise über die Hälfte. Angesichts dieser Allgegenwart und einer wachsenden Zahl von Beobachtungsstudien, die hohen UPF-Konsum mit kardio­metabolischen Erkrankungen verknüpfen, hat die American Heart Association (AHA) 2025 mit einer Science Advisory erstmals umfassend Position bezogen. Bemerkenswert ist der Ton: Die AHA ordnet die Evidenz sorgfältig ein, warnt vor Überinterpretation und verzichtet bewusst auf pauschale Empfehlungen. Für die kardiologische und hausärztliche Praxis lohnt es sich, diese differenzierte Haltung nachzuvollziehen – gerade weil das Thema öffentlich oft zugespitzt wird.
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Aktueller Stand der PAT

Psychedelische Substanzen wie LSD, Psilocybin und MDMA rücken in den letzten Jahren wieder verstärkt in den Fokus der Wissenschaft und der klinischen Praxis. Die Stoffe werden im Rahmen sogenannter Psychedelika assistierter Therapien (PAT) eingesetzt, bei denen eine psychotherapeutische Behandlung mit der zeitlich begrenzten Gabe dieser Substanzen kombiniert wird. Nachdem Forschung und klinische Nutzung in den 1970er-Jahren weitgehend zum Erliegen gekommen waren, liegen heute moderne, kontrollierte Studien vor, die vielversprechende, aber noch nicht abschliessende Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit liefern.
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Endometriumkarzinom

Das Endometriumkarzinom galt lange als die gutartige unter den gynäkologischen Malignomen: früh symptomatisch, meist im Stadium I diagnostiziert, chirurgisch heilbar. Diese Einordnung stimmt für die Mehrheit der Patientinnen weiterhin. Für die Minderheit mit fortgeschrittener oder rezidivierter Erkrankung hat sich innerhalb weniger Jahre dagegen fast alles verändert. Die molekulare Klassifikation ist vom Forschungsinstrument zum Standard der Therapieplanung geworden, die FIGO-Klassifikation hat molekulare Parameter in die Stadieneinteilung aufgenommen, und die Kombination aus Chemotherapie und Checkpoint-Inhibition hat in der mismatch-repair-defizienten Subgruppe Überlebenskurven erzeugt, die in dieser Entität zuvor unbekannt waren. Die im Mai 2026 publizierte und im Juli 2026…