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Inflammation als eigenständiges Therapieziel

Über Jahrzehnte war die kardiovaskuläre Prävention im Kern eine Geschichte des Cholesterins. Doch ein erheblicher Teil der Patienten erleidet Ereignisse trotz optimal eingestellter Lipidwerte – Ausdruck eines residualen Risikos, das zunehmend der Entzündung zugeschrieben wird. Die ORFAN-Studie macht koronare Inflammation im CT sichtbar, IL-6 und hochsensitives CRP (hsCRP) erweisen sich als kraftvolle prognostische Marker, und Paul Ridkers Konzept der «SMuRF-less but inflamed»-Patientinnen zeigt, dass Entzündung selbst dort Risiko stiftet, wo klassische Risikofaktoren fehlen. Von der Markierung führt die Brücke zur Intervention – mit Colchicin als erstem zugelassenem antiinflammatorischem Wirkstoff und gezielter Zytokin-Blockade am Horizont…. Dieser Inhalt ist nur für Benutzer der…
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Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing 

Das diabetische Fusssyndrom (DFS) zählt zu den schwerwiegendsten und funktionell bedeutsamsten Komplikationen des Diabetes, mit einer hohen Anzahl funktionell relevanter Amputationen. Das DFS ist nicht als isolierte chronische Wunde zu verstehen, sondern als lokale Manifestation einer systemischen Stoffwechselerkrankung mit neurovaskulärer und immunologischer Dysregulation und Destruktion…. Dieser Inhalt ist nur für Benutzer der Gruppe: Medizinische Fachperson zugänglich Jetzt beitreten» Hier einloggen
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Modul SOiM Breast Cancer

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand der evidenzbasierten Brustkrebstherapie mit dem CME-Modul SOiM Breast Cancer. In vier praxisorientierten Videovorträgen vermitteln renommierte Schweizer Expertinnen und Experten die aktuellen Entwicklungen in der Diagnostik und Behandlung des frühen sowie metastasierten Mammakarzinoms…. Dieser Inhalt ist nur für Benutzer der Gruppe: Medizinische Fachperson zugänglich Jetzt beitreten» Hier einloggen
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Psychiatrie versus Neuroonkologie: Diagnostische Fallstricke

Pädiatrische Hirntumoren beginnen häufig mit unspezifischen, teils körperlichen, teils verhaltensbezogenen Symptomen, die internistischen oder psychiatrischen Differenzialdiagnosen zugeordnet werden können und damit typische diagnostische Fallstricke eröffnen. Klinische Fallbeispiele aus Vergangenheit und Gegenwart – mit Verhaltensänderungen, episodischen Bewegungsstörungen, persistierenden Kopfschmerzen oder vermeintlich funktionellen Beschwerden – zeigen, wie rasch solche Konstellationen fehlinterpretiert werden. Eine zuverlässige Einordnung erfordert die Verbindung von klinischer Basisdiagnostik – systematische Verlaufsbeobachtung, Bewertung der Symptompersistenz und neurologische Untersuchung – mit interdisziplinärem Wissen aus Neurologie, Psychiatrie und Internistik. Moderne…